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von Tobias Fröhlich

„Corona als Chance begreifen“ – Viele von Ihnen können diesen Satz vermutlich nicht mehr hören. Und ich kann Sie verstehen. Wäre das Coronavirus tatsächlich eine Chance, dann würde es Corona-Chance heißen – und nicht Corona-Krise. Aber: wir müssen uns mit dem „New Normal“ arrangieren.

Bestes und kontrovers diskutiertes Beispiel: Der deutsche Profifußball. Am vergangenen Wochenende setzten die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga den Spielbetrieb mit Geisterspielen fort. Über die Notwendigkeit der Fortführung wird viel diskutiert. Fest steht, es geht weiter – doch ein entscheidender Faktor fällt weg: Die Fans auf den Stadionrängen.

Wie schwer ihr Fehlen wiegt, das konnten wir am vergangenen Wochenende eindrucksvoll beobachten. Die Fußballübertragung wurde auf das reduziert, was sie eigentlich ist: Fußball. Keine Gesänge, keine Pfeifkonzerte, keine Bilder von Menschentrauben, die sich nach einem Siegtreffer in der 90. Minute in den Armen liegen.

Und dieser Zustand wird nach Ende der aktuellen Saison keineswegs Geschichte sein. Wir reden hier von Einschränkungen, die bis zum Jahresende, vielleicht sogar bis weit ins nächste Jahr überdauern werden. Bis ein Impfstoff gefunden, produziert und großflächig verteilt wurde.

Sky hat reagiert

Der Pay-TV-Sender Sky hat darauf bereits reagiert: Am Wochenende boten die Münchener ihren Kunden, die den Sky Q oder Sky+Receiver nutzen, Fangesänge und Publikumskulisse als Tonoption an. Das Topspiel am Samstagabend kommentierte zudem je ein Fan beider Teams. Und per Augmented Reality wurden verstärkt Statistiken, Grafiken und Online-Votings integriert.

 

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Dieses Vorgehen ist genau der richtige Ansatz. Es ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Denn sind wir mal ehrlich: Die Corona-Krise führt uns aktuell viele Lücken vor Augen, die ohnehin schon lange Zeit bestehen. Die Menschen, und insbesondere die jüngeren Zielgruppen, konsumieren heutzutage anders. Sie wollen partizipieren, selbst zum Sender werden und gehört werden. Gerade vielen Fußballfans ist es wichtig, ein Statement abzuliefern und dem Geschehen ihren Stempel aufzudrücken. Sei es das geschlossene Hochhalten des Schals bei der Vereinshymne, eine Choreografie beim Einlaufen der Spieler oder der Protest gegen die verhassten Montagsspiele.

All das fällt nun weg. Und ich teile die Sorge der Fans, dass ihnen ihre Stimme verloren geht. Und deswegen müssen wir diesen Verlust durch die digitalen Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, ausgleichen. Wir können den Fans eine neue Plattform bieten, ihnen die Unterhaltung zurückgeben und ihre Fankultur erhalten. Kurzum: Wir können eine digitale Fan-Experience kreieren, die folgendermaßen aussehen könnte:

1. Jedes Spiel ein Heimspiel

Jedes Spiel könnte für jeden Fan ein Heimspiel sein, indem jeder von ihnen eine personalisierte Heimspielkulisse mit entsprechenden Fangesängen ausgespielt bekommt. Diese choreografieren, wie im Stadion, die Fans. Sie allein entscheiden, wann was eingespielt wird. Während des Spielverlaufs könnten sich dann alle Fanzuschauer einer Mannschaft live am Fernseher einbringen und bestimmen, welchen Fangesang sie als nächstes hören möchten. Sie könnten mit Emojis, Fähnchen oder Gifs auf bestimmte Spielsituationen reagieren und sich untereinander über das Geschehen austauschen. Das Ganze wäre damit ein ähnliches Konzept wie bei den populären Livestreams auf Instagram, YouTube oder Twitch. Nicht umsonst finden solche Modelle vor allem bei jungen Zuschauern Anklang, vermitteln sie einem doch das Gefühl der Zusammengehörigkeit, des gemeinsamen Schauens und des Austauschs. Nochmal: Das ist nicht der Real Deal, den man im Stadion bekommt, aber die Fans können sich zumindest digital einbringen und das Ganze mitgestalten.

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2. Gemeinsam mit Vereinslegenden auf der „digitalen Tribüne“

Wie man trotz der Quarantäne gemeinsam Filme und Serien schauen kann, hat Netflix mit seinem Party-Modus vorgemacht. Dieses Modell ließe sich auch auf das Bundesligaerlebnis am Fernseher übertragen und sogar erweitern. Denn was wäre, wenn ich die Partien meiner Lieblingsmannschaft gemeinsam mit einer Spieler- oder Trainerlegende schauen könnte? Konkret heißt das, dass ich dann seine Gesichtsausdrücke, Reaktionen und Kommentare per Bild-im-Bild-Option live mitverfolgen könnte. Sport 1 hat das mit seinem „Fantalk“-Format in der Vergangenheit bereits vorgemacht. Dies wäre da nur der nächste logische Schritt. Damit hätten die Vereine neue Optionen zur Vermarktung geschaffen. Die werden sie vor allem dann brauchen, wenn auch die Spiele in der nächsten Saison ohne Publikum stattfinden und ihnen viel Geld entgeht.

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3. Das digitale Premium-Paket

, das die Grenzen des Digitalen zumindest etwas sprengen würde. Bei einem solchen Paket könnte man beispielsweise mit Lieferservices kooperieren, um den Fans Stadionwurst und Bier direkt ins Wohnzimmer zu liefern. In Kooperation mit den Vereinen könnten die Rechteinhaber exklusiven Content für Premiumnutzer erstellen und ausspielen. Zum Beispiel eine Spielanalyse mit dem Trainer. In der Kooperation mit den Vereinen besteht der eigentliche Trick für den Rechteinhaber. Denn der Verein kann ihm exklusive Zugänge zu seinen Fans, Dauerkarten- und LogenInhabern herstellen und darüber verloren gegangene Einnahmen kompensieren.

 

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Dem Ideenreichtum sind in der digitalen Fan-Experience zwar keine Grenzen gesetzt. Man sollte aber stets die Fans mit einbeziehen. Wie in jeder anderen guten Produktentwicklung ist Customer Centricity der Nukleus. Dafür müssen sich die Fans aber aus ihrer zum Teil kontraproduktiven Antihaltung kommen und sich fragen, ob sie 12 bis 18 Monate auf Fußball verzichten oder ihn stattdessen mitgestalten möchten. Das Digitale ist gekommen, um zu bleiben. Coronabedingt finden wir eine grüne Spielwiese vor, auf der sich jeder einbringen kann.

Die Chance liegt im Digitalen

Dies sind nur drei Möglichkeiten für eine digitale Fan-Experience im Fußball. Entscheidend bei allen drei Ideen ist, dass sie nur eine Option darstellen, es also jedem Zuschauer freisteht, ob er sie nutzen möchte oder nicht.

Aus rein sportjournalistischer Sicht liefert Sky mit seinem Fußballangebot ein sehr gutes Produkt. Aber das möchte der Fan eben nicht immer. Manchmal möchte er sich einfach fallen lassen, emotional werden und in seiner Fußballleidenschaft aufgehen. Das kann er natürlich am besten live im Stadion. Aber wenn diese Möglichkeit wegfällt, müssen wir ihm eine digitale Alternative bieten, die das so gut wie möglich ausgleicht. Und das können wir auch.

Das Coronavirus ist ein Katalysator, mit dem wir die digitalen Defizite schneller überwinden und somit eine völlig neue User Experience am heimischen TV-Gerät schaffen können.

 

Bildmaterial:

Die Bilder sind unter Nennung der Quelle für redaktionelle Zwecke im Rahmen der Berichterstattung freigegeben. Bildnachweise am Bild.

Tobias Fröhlich, Geschäftsführer, TeraVolt GmbH

Bildnachweis: TeraVolt

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Über TeraVolt

Die TeraVolt GmbH ist eine inhabergeführte Agentur für digitale TV-Produkte und -beratung mit Sitz im Hamburger Schanzenviertel. Das im Jahr 2006 gegründete Unternehmen ist auf die digitale Transformation des Fernsehens spezialisiert. TeraVolt berät und entwickelt zusammen mit ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen – von der ersten Idee zu innovativen Produkten im operativen Betrieb. Das Portfolio umfasst Dienstleistungen, Beratung und fertige Produkte in den Segmenten Managed Platforms, Enhanced TV, Monetization und OTT. Das TeraVolt-Team besteht aus vier erfahrenen Geschäftsführern und 45 Experten in den Bereichen Produkt, Strategie und Technologie. https://www.teravolt.tv/

Foto: Kon Karampelas (Unsplash)

Hamburg, 19. März 2020Netflix vor Disney und Amazon: Die Video-on-Demand-Plattform Disney+ weist zum Deutschlandstart am 24. März eine genauso gute User Experience auf wie Amazon Prime Video. Vom Branchenschwergewicht Netflix ist der Mauskonzern aber noch ein gutes Stück entfernt. Zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte Studie der TeraVolt GmbH, in der sie verschiedene Streamingdienste anhand von 28 Kategorien auf ihre User Experience analysiert hat.

In dieser Untersuchung erreichte Netflix 83 von insgesamt 100 möglichen Punkten, gefolgt von Amazon Prime Video (68) und eben Disney+ (67,5). Der erst im November gestartete Streamingdienst Apple TV+ liegt mit nur 49 Punkten abgeschlagen zurück.

 

Performance Ranking SVoD

 

Disney+ schneidet vor allem in der Administration gut ab, zu der etwa die Verwaltung der Login-Daten und des Abonnements gehören. Hier erreicht Disney 95 Prozent. Auch die Content Discovery (83%), also zum Beispiel die Darstellung der Inhalte und das Autoplay, sowie die Personalisierung (74%) und die Performance (79%) bewegen sich in einem für Neustarter sehr guten Bereich. Nachholbedarf besteht hingegen beim Video Playback (69%) sowie der geräteübergreifenden Nutzung und den Downloads (68%). Folglich liegt Disney+ auch nur in den Clustern der Administration und Content Discovery gleichauf mit Netflix, hat in allen anderen aber deutlich das Nachsehen. Dafür lässt Disney in puncto Personalisierung und Content Discovery zumindest Amazon Prime Video hinter sich.

 

 

In seiner Studie hat TeraVolt insgesamt acht Streamingdienste untersucht und verglichen. Die deutschen, beziehungsweise europäischen Dienste Joyn und SKY konnten dabei zwar Achtungserfolge erzielen, mit den Budgets der amerikanischen Konzerne aber nicht mithalten. Beachtlich war dennoch insbesondere das Abschneiden von Joyn. Der junge Streamingdienst konnte vor allem in der Administration, aber auch in der Performance punkten, erklärt TeraVoltGeschäftsführer Tobias Fröhlich: Joyn ist erst seit knapp einem Jahr auf dem Markt und Prosieben.Sat.1 hat im Gegensatz zu Netflix oder Amazon nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten. Wenn man diese Umstände berücksichtigt, dann schlägt Joyn sich gut und hat eine tolle Perspektive für die Zukunft geschaffen. Auch Sky hat in den vergangenen Jahren viel für die User Experience getan, aber im Vergleich eben immer noch Nachholbedarf.“

UX PErformance als Netz

Verlierer der Studie ist eindeutig Apple TV+. Für das einstige Vorzeigeunternehmen in puncto Usability besonders bitter. Zum Beispiel in den Bereichen der geräteübergreifenden Nutzung und der Downloads sowie der Personalisierung lässt der Apfel-Konzern seine Nutzer allein, sofern diese den Service nicht auf einem Apple-Gerät nutzen. Aber das ist dann vielleicht auch Geschäftspolitik, um den Hardwareverkauf anzukurbeln.

 

Zur Methodik: TeraVolt hat jeden der Streamingdienste einem Praxistest unterzogen und nach 28 unterschiedlichen Kriterien bewertet, die sich den übergeordneten Kategorien Performance, Content Discovery, Video Playback, Cross Device & Download, Administration und Personalisierung zuordnen lassen. Die Ergebnisse beziehen sich dabei auf die DesktopVersion im Internetbrowser beziehungsweise auf die jeweilige Smartphone-App.

 

Über TeraVolt:

Die TeraVolt GmbH ist eine inhabergeführte Agentur für digitale TV-Produkte und -beratung mit Sitz im Hamburger Schanzenviertel. Das im Jahr 2006 gegründete Unternehmen ist auf die digitale Transformation des Fernsehens spezialisiert. TeraVolt berät und entwickelt zusammen mit ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen – von der ersten Idee zu innovativen Produkten im operativen Betrieb. Das Portfolio umfasst Dienstleistungen, Beratung und fertige Produkte in den Segmenten Managed Platforms, Enhanced TV, Monetization und OTT. Das TeraVolt-Team besteht aus vier erfahrenen Geschäftsführern und 45 Experten in den Bereichen Produkt, Strategie und Technologie. https://www.teravolt.tv/

Hamburg, den 24.02.2020 Fernsehsender können künftig deutlich leichter US-Filme und -Serien in ihre HbbTV-Mediatheken („Hybrid Broadcasting Broadband TV“) integrieren. Also auf SmartTV Geräten mit HbbTV , die sowohl über digitales Fernsehen als auch Internet verfügen.

Die Einbindung von US-Inhalten in diese Mediatheken scheiterte bislang häufig an dem geforderten DRM-Schutz („Digital Rights Management“) für diese Inhalte einer digitalen Kopiersperre, mit der vor allem Content aus Übersee verschlüsselt ist. Die Sender standen daher vor einem Dilemma: Entweder investieren sie in einen Dienstleister, der ihnen eine auf DRM zugeschnittene HbbTVApp konzipiert oder sie verzichten auf diese besonders geschützten Inhalte.

Diese Problematik gehört fortan der Vergangenheit an. Der TeraVolt GmbH, einer Agentur für digitale TV-Produkte, ist es gelungen, DRM-geschützte Inhalte und HbbTV-Mediatheken in Einklang zu bringen und auf dafür geeigneten SmartTVs auszuspielen. HbbTV liefert die technische Grundlage dafür und erlaubt die Kombination von DRMgeschützten Inhalten in einem frei verfügbaren HbbTV-Angebot in der deutschen SmartTV Landschaft umzusetzen. Aktuell kommt diese Lösung beim Familiensender Super RTL zum Einsatz, für den TeraVolt eine eigene HbbTV-Mediathek gebaut hat und fortlaufend betreut. Das Konzept ist auf jede andere Mediathek übertragbar und somit auch für andere TV-Sender interessant, für die TeraVolt ein jahrelang bestehendes Problem lösen konnte.

Entsprechend stolz ist Oliver Koch, Geschäftsführer und Mitgründer von TeraVolt, auf die geleistete Arbeit: „Es hat uns viel Einsatz und Hirnschmalz gekostet, diesen DRM-Standard nutzbar zu machen, wodurch sich völlig neue Möglichkeiten für unsere Kunden ergeben. Zudem gibt es kaum andere Wettbewerber, die eine solche Lösung anbieten, aber eine umso größere Nachfrage im Markt. Unsere DRM-Lösung kann sich daher zu einem echten USP entwickeln.“

Unter dem Strich schlägt TeraVolt mit seiner neuen HbbTV-Lösung drei Fliegen mit einer Klappe: Die Rechteinhaber, zum Beispiel von US-Serien, gewinnen an Reichweite, da ihr Content noch weitreichender distribuiert wird. Die Lizenznehmer, also TV-Sender wie Super RTL, können wiederum mehr Inhalte in eigene HbbTV-Mediatheken implementieren und diese unmittelbar an ihre Zuschauer ausspielen. Und die Zuschauer selbst bekommen ein vielfältigeres Angebot geliefert, aus dem sie wählen können.

Über TeraVolt:

Die TeraVolt GmbH ist eine inhabergeführte Agentur für digitale TV-Produkte und -beratung mit Sitz im Hamburger Schanzenviertel. Das im Jahr 2006 gegründete Unternehmen ist auf die digitale Transformation des Fernsehens spezialisiert. TeraVolt berät und entwickelt zusammen mit ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen – von der ersten Idee zu innovativen Produkten im operativen Betrieb. Das Portfolio umfasst Dienstleistungen, Beratung und fertige Produkte in den Segmenten Managed Platforms, Enhanced TV, Monetization und OTT. Das TeraVolt-Team besteht aus vier erfahrenen Geschäftsführern und 45 Experten in den Bereichen Produkt, Strategie und Technologie. https://www.teravolt.tv/

Apple TV, Fire TV, Samsung Tizen, MagentaTV, Sky Q oder Giga TV: wir haben mithilfe eines Expertenpanels analysiert wie man mit TV Apps möglichst viele Haushalte erreichen kann.


Schon überzeugt? Kontakt aufnehmen.


Die digitale Transformation des TV-Sektors bietet etablierten und neuen Programmanbietern eine Reihe an Chancen. Während noch vor 15 Jahren hohe Markteintrittsbarrieren bestanden, können heute auch kleine Rechteinhaber und Produzenten ihr Publikum direkt erreichen. Der Grund: neben den klassischen TV-Plattformen bieten auch eine Vielzahl neuer Plattformen die Möglichkeit, Reichweite auf TV-Bildschirmen zu generieren.

Seit mehr als 10 Jahren unterstützen wir unsere Kunden dabei, diese Reichweiten mit neuen TV-Cases zu realisieren. Dabei sprechen wir immer wieder auch darüber, auf welchen Geräten sie ihre Zuschauer am besten erreichen können. Die Möglichkeiten reichen von Smart TVs über Managed Platforms bis hin zu mobilen Endgeräten – doch über welchen Kanal lassen sich nun die meisten Haushalte erreichen? Die Datenlage dazu ist inkonsistent.

Zur Studie

Um unsere Kunden bestmöglich beraten zu können, haben wir die verfügbaren Quellen zur technischen Reichweite der verschiedenen Geräte in einem Marktmodell zusammengeführt, das ein fachkundiges Expertenpanel intensiv begutachtet und kommentiert hat. Diesem Panel gehören Vertreter der etablierten und neuen TV-Plattformen sowie öffentlich-rechtlicher und privater Sender an. Die Quellen und Expertenaussagen fügen sich zu einem konsistenten Bild über die Ausstattung deutscher TV-Haushalte mit den verschiedenen Endgeräten zusammen.

Der Fokus liegt dabei auf den jeweils aktuellen Plattformgenerationen, die zumindest im beschränkten Umfang auch TV-Applikationen von Drittanbietern unterstützen.

Key Findings

  • HbbTV stellt mit knapp 13 Mio. adressierbaren Haushalten die größte technisch konsistente Hardwarebasis dar. Bis 2023 wird sie auf über 20 Mio. Haushalte anwachsen sowie funktional erweitert.
  • Amazons Fire-TV-Geräte erreichen heute 3,7 Mio. Haushalte und liegen damit deutlich vor Apple TV und Googles Chromecast-Geräten. Das Expertenfeedback stützt die optimistischen Wachstumsprognosen.
  • Bei den Smart-TV-Plattformen liegt Samsungs Tizen deutlich vor Googles Android TV (Sony, Philips, Sharp, und andere). Für beide Plattformen sind die Experten optimistisch. Berücksichtigt man auch Chromecast-Geräte, dann liefern sich beide Plattformen bis 2023 ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
  • Die Deutsche Telekom ist mit ca. 3,5 Mio. Haushalten die relevanteste klassische TV-Plattform, welche heute TV-Apps unterstützt. Es besteht keine Einigkeit unter den Experten, ob Vodafone und Sky mit Ihren App-fähigen Plattformen bis 2023 signifikant mehr Reichweite aufbauen können.

Inhalte der Studie

Die Analyse umfasst die bisherigen Wachstumsraten sowie Prognosen bis 2023.

  1. TV-Haushalte: Definition; Ausstattung mit den unterschiedlichen TV-Endgeräten.
  2. HbbTV: Reichweite allgemein, Versionen, DRM-Unterstützung.
  3. Smart-TV-Plattformen: Samsung, LG, Panasonic, Android TV (Sony, Philips, Shart, Vestel, weitere), sowie andere (Legacy-Bestand, u.a.).
  4. Managed Platforms: Deutsche Telekom, Vodafone, Unitymedia, Sky.
  5. OTT-Plattformen: Amazon Fire TV, Apple TV, Google Chromecast.
  6. Spielkonsolen: Playstation und Xbox.

Umfang: 19 Seiten.


Interessiert? Kontakt aufnehmen.

 


Über TeraVolt

Die TeraVolt GmbH ist eine inhabergeführte Agentur für digitale TV-Produkte und -beratung mit Sitz im Hamburger Schanzenviertel. Das im Jahr 2006 gegründete Unternehmen ist auf die digitale Transformation des Fernsehens spezialisiert. TeraVolt berät und entwickelt zusammen mit ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen – von der ersten Idee zu innovativen Produkten im operativen Betrieb. Das Portfolio umfasst Anwendungen in den Segmenten Managed Platforms, Enhanced TV und OTT, sowie die Geschäftsbereiche Consulting und Services. Darüber hinaus bietet TeraVolt auch eigene Produkte an, wie die Sports Entertainment Suite Jupiter und die Addressable TV Solution SmartPages. Das TeraVolt-Team besteht aus vier erfahrenen Geschäftsführern und 40 Experten in den Bereichen Produkt, Strategie und Technologie. www.teravolt.tv

Highlights

  • Innovative product concept and design from TeraVolt with software development and integration services from 3 Screen Solutions enable the new bobbles OTT video service via MX1, a global media services company and subsidiary of SES
  • 3 Screen Solutions engineered apps and features, and provided system integration, helping the TeraVolt-designed bobbles platform reach out to diaspora populations in multiple languages via a range of devices
  • MX1 enables bobbles to entertain and bring together people with shared culture or nationality via OTT, complementing bobbles’ satellite service via SES

 

Hamburg/Ludwigsburg, Germany – October 20, 2016 TeraVolt and 3 Screen Solutions (3SS) today announced being selected to design, engineer, develop and integrate apps and management systems for bobbles.tv, the new pan-European video entertainment platform recently launched via DTH satellite broadcasting and OTT.

 

TeraVolt specialises in strategy and design of next-generation TV products. 3 Screen Solutions is a leading provider of customized software solutions and services to the multiscreen digital entertainment industry.

 

Commissioned by MX1, media services subsidiary of global satellite leader SES, TeraVolt provided bobbles’ design, including an innovative user front end that enables subscribers to seamlessly navigate, on a range of devices, the platform’s numerous linear channels and libraries.

 

3SS developed engaging bespoke bobbles apps for web, iOS and Android, delivering tailored front ends, including custom user interfaces.

 

To enable bobbles, 3SS also successfully carried out comprehensive integration with key back end functions of MX1, including DRM, content and language management, payment platform and overall user management via interfaces with BSS/CRM, and design and delivery of user onboarding processes. 3SS provided development and extensive support in HTML, JavaScript, Objective C and the increasingly important industry format TypeScript.

 

bobbles.tv delivers channels from around the globe. The service can be received throughout Europe via satellite and online. bobbles.tv aims to reach a potential audience of around 14 million people originating from Asia, Latin America and Africa but currently living and working in Europe. bobbles went live initially with programming offers for Chinese, Indonesian, Indian and Korean communities.

 

The Hamburg-based service is backed by bubbles media GmbH, whose partners include some of Germany’s most experienced media professionals.

 

Arnold C. Kulbatzki, Founding Partner of bubbles media, commented: “We launched bobbles to entertain and connect people who’ve relocated to Europe, offering great programming that reflects their own culture. It was great to team up with MX1, TeraVolt and 3SS to get this complex project up and running. They came up with an appealing look and superior usability to meet our customers’ expectations.”

 

bobbles.tv offers international communities a convenient way to watch their favorite TV channels anywhere in Europe, live or on catch-up. Subscribers only pay for the programming they are interested in: A single subscription enables viewers to access the most popular channels from their home country.

 

Central to the deployment was the integration of a mediation layer taking the form of an application server linking the online video platform’s back end systems with the front end and new apps in a seamless, unified and operationally efficient way.

 

bobbles.tv is the first project to go live on an innovative online video platform launched in November 2015 by MX1 (a new company formed from the merger of SES Platform Services and RR Media) with the support of TeraVolt and 3 Screen Solutions.

 

Features which TeraVolt and 3SS innovations made possible include linear TV and catch-up TV, search and backwards EPG – meaning that a subscriber can access a programme even if they missed it.

 

bobbles subscribers can easily set up a personal watchlist. They can share and recommend programming to other subscribers and non-subscribers using email, Facebook and other social media, and they can sign up for bobbles newsletters.

 

An easy-to-use subscriber dashboard includes the display of teaser elements, new programming highlights and metrics which show which programmes are proving the most popular,

 

MX1’s video platform helps broadcasters and content owners harness the business potential of multiscreen, enabling media companies to launch tailored OTT services with maximised speed and resource efficiency.

 

“People today are more mobile than ever – a growing number choose to relocate to another country to pursue personal and career opportunities,” commented Sophie Lersch. Chief Customer Experience Officer at MX1.

 

“We are delighted to support bobbles in helping people stay connected with home via TV entertainment in their own language,” she added. “Furthermore we thank our partners TeraVolt and 3 Screen Solutions for their contributions to the ongoing evolution of our online video platform,” Lersch concluded.

 

“The launch of bobbles.tv on satellite and OTT is a great example of MX1’s expertise in how to powerfully leverage DVB-S linear channels and on-demand OTT. Bringing all the required systems together in such a co-ordinated fashion is a great achievement,” said Kai-Christian Borchers, Managing Director of 3 Screen Solutions. “We are very proud to provide developments that support MX1 in making it possible,” he added.

 

”We congratulate bobbles.tv for showing such innovation in helping people in Europe stay connected within their expatriate communities and with home.” Tobias Künkel, Managing Director of TeraVolt, commented, adding: “Enabling bobbles to reach out to far-flung communities and bring people together clearly demonstrates what can be achieved through technology innovation.”


About bobbles.tv

bobbles.tv is a product of bubbles media GmbH, a new pay TV provider based in Hamburg, specializing in TV products for international target groups. A team of 15, consisting predominantly of native speakers from bobbles.tv’s target nationalities, oversees licensing, marketing and sales. Partners of bubbles media include Arnold C. Kulbatzki and Dr. Torsten Rossmann. Kulbatzki has over 20 years’ professional experience as a manager in the media and telecommunications sector. Rossmann was partner of the news and documentary broadcaster N24 and is today Managing Director of WeltN24 GmbH, a subsidiary of Axel Springer. www.bobbles.tv

About MX1

MX1, a wholly-owned subsidiary of SES (Euronext Paris and Luxembourg Stock Exchange: SESG), is a global leading media services provider. The world’s first media globalizer works with leading media businesses to transform content into the ultimate viewer experience for a global audience. With more entertainment, more innovation and more impact, MX1 offers a full range of content management, delivery and value-added digital media services. Every day, MX1 distributes more than 2,500 TV channels, manages the playout of over 500 channels, delivers syndicated content to more than 120 leading subscription VOD platforms, delivers over 8,000 hours of online video streaming and delivers more than 500 hours of premium sports and live events. The new company has 16 offices worldwide and operates six global state-of-the-art media centres, enabling customers to reach billions of people around the world. www.mx1.com

 

About TeraVolt

TeraVolt GmbH is a privately held media production and consulting company specializing in delivering solutions that position our customers as outstanding market leaders with product lighthouses. We offer tailored solutions and services, from consulting to design. Formed in 2006, we have outstanding expertise in the fields of product strategy, process management and state-of-the-art media and entertainment technology. At TeraVolt we offer our partners an extraordinary competitive advantage, through our experience in delivering successful digital strategies with vision. We have enabled a wide range of TV platforms to deliver powerful consumer experiences. www.teravolt.tv

About 3 Screen Solutions

3 Screen Solutions GmbH & Co KG helps bring video to any screen – with passion and vision. Established in 2009, 3SS is a world class innovator in the provision of advanced software solutions and services to blue-chip service providers, CE innovators and integration specialists in the multiscreen consumer entertainment ecosystem. Major satellite, cable, IPTV, OTT and mobile TV network operators and brand owners have benefitted from 3SS’ creativity and capabilities. These include Unitymedia, Vodafone Kabel Deutschland, Swisscom and 02/Telefonica. Many leading hardware and network providers and SIs have selected 3SS to help optimize the services they provide to their customers. 3SS innovations have supported Eutelsat, Siemens, Rovi and Netgem. High profile retail brands also rely on solutions from 3SS to help enhance and extend their audience engagement, including Warner Brothers, ProSiebenSat1, Red Bull Media House and BOSCH. Over 130 million people are discovering and enjoying content enabled by 3 Screen Solutions. www.3ss.tv